Vollmond-Ritual für Anfänger

Vollmond-Ritual für Anfänger

Dir ist wahrscheinlich aufgefallen, dass Mond-Rituale #thenextbigthing sind. Du willst auch auf den Zug aufspringen und die Macht des Mondes für dich nutzen? Richtig so. Bei mir ist es oft der Fall, dass ich erschlagen von den unendlichen Möglichkeiten bin, die ich nutzen kann um mein eignes Ritual durchzuführen. Gerade als Anfänger und wenn du dich noch nicht so lange mit dem Thema Spiritualität auseinandersetzt, weiß man nicht, was genau man jetzt bei einem Mond-Ritual machen soll. Manchmal ist man ganz verwirrt, weil sich unterschiedliche Blogartikel oder Quellen widersprechen und du denkst dir: Hä, wie soll ich jetzt denn bitte dieses scheiß Mond-Ritual durchführen?

Ruhig Baby, hier geht es nicht um richtig oder falsch. Alles ist richtig, zumindest in diesem Kosmos unendlicher Möglichkeiten, wo du am besten deiner Intuition folgst. Wenn du noch nicht bff mit deiner inneren Stimme bist, hör dir doch einfach meinen Podcast an. Da erwähne ich gefühlt eine Millionen mal, wie du richtig dicke mit ihr wirst.

Bis es soweit ist, können wir uns trotzdem gerne dem Vollmond-Ritual widmen. Bei Vollmond ist der Mond komplett von der Sonne beleuchtet und zeigt seine volle Größe. Es ist eine besonders kraftvolle Zeit, in der du dich in der kosmischen, nährenden Energie des Mondes baden kannst. Tja, leider hat nicht jeder die perfekten Bedingungen und kann sich draußen unter angenehmsten Temperaturen in die dort frei stehende Badewanne legen und das Mondlicht genießen. Wäre aber ziemlich nice. Was tun wir jetzt also bei unserem Mond-Date?

Lass es dir gut gehen✨

Feiere die Fülle, feiere dich, feiere deine Erfolge. Lass es dir richtig gut gehen und kümmere dich in der Vollmond-Zeit besonders um dich selbst. Nimm ein entspannendes und reinigendes Bad – in den heimischen vier Wänden oder in deiner Outdoor-Badewanne im Mondschein – und gönn dir deine Lieblingsmischung ätherischer Öle. Ich liebe den Geruch von Lavendel und Eukalyptus. Natürliche Badezusätze wie Epsom Salz (Bittersalz, Magnesiumsulfat), Natron oder Heilerde kurbeln dazu die Entgiftung an und haben positive Effekte auf deine Haut. Wenn du Bock hast, gib auch eins von diesen in dein Badewasser und entspanne solange du magst. Natürlich hilft hier auch das Standard-Gedöns wie Kerzen, beruhigende Musik, Gesichtsmaske und alles, was dir ein gutes Gefühl gibt. Für die leidtragenden unter uns, die keinen Zugang zu einer Badewanne haben, macht euch eine schöne Zeit in der Dusche. Ich bade fast nie – merke jedoch immer wieder, wie gut es tut –, aber erfreue mich an einer kleinen Duschgel-Sammlung.

Nachdem du endlich mal wieder gewaschen bist, kannst dir es dir außerhalb des Wassers gemütlich machen. Zieh dir etwas bequemes an, lade Freunde ein oder bleib allein, schaffe eine angenehme Atmosphäre und los geht’s. Nochmal kleiner Disclaimer, es gibt unzählige Varianten und du entscheidest bei deinem Mond-Ritual, was sich richtig anfühlt. Ich setze mich gerne auf den Boden auf meine Yogamatte und zücke mein Mond-Journal. Dort schreibe ich zehn Dinge oder Personen rein, für die ich in diesem Monat dankbar bin. Spüre die Fülle, spüre die Dankbarkeit und danke dir selbst dafür, dir eine Auszeit zu nehmen.

Manchmal mache ich auch eine richtige Mediation, manchmal eine „unrichtige“, bei der ich einfach ein paar mal bewusst langsam atme und mich innerhalb weniger Minuten in einen entspannteren Zustand bringe. Das kommt immer ganz drauf an. Fühle in dich hinein, was sich richtig anfühlt. Das Mond-Ritual soll kein Zwang werden und du musst gar nichts machen. Es ist spannend, sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und nach Bedarf neu zu wählen, was man gerade möchte und braucht. Was ich ganz sicher mache bei jedem Mond-Ritual: Räucherstäbchen anzünden. Love it! Du kannst natürlich das Räucherwerk nehmen, was dir gefällt. Palo Santo, Salbei, zusammengebundene Kräuter deiner Wahl oder was es noch so gibt.

Oft reflektiere ich die letzten Wochen und überlege, was mir nicht (mehr) dient. Was möchte ich loslassen? Wenn du vier Mond-Rituale machen möchtest pro Monat bzw. ein Mond-Ritual zum abnehmenden Mond, kannst du dich das auch dann nochmal fragen und die folgende Variante durchführen, ich mach’s aber immer zum Vollmond. Ich schreibe auf drei kleine Zettel, was ich gerne an die kosmische Welt übergeben möchte. Hehe, übergeben. Ähh, ja. 😅

Diese Fragen kannst du dir bei deinem Vollmond-Ritual stellen

  • Von was möchte ich befreit werden?
  • Welche Themen möchte ich loslassen?
  • Was will ich heute verabschieden?
  • Was dient mir nicht länger in meinem Leben?
  • Wovon möchte ich weniger in mein Leben haben?

Beispiele von meinen Mond-Ritualen, was ich auf die Zettelchen schreibe

  • Mich nicht über die Zukunft verrückt machen und gelassener sein.
  • Nicht mehr so viel über Person xy oder Sache xy nachdenken.
  • Ich möchte loslassen, dass ich wenig Energie habe, mich schlapp und träge fühle.
  • Ich möchte loslassen, dass ich mich nicht produktiv genug fühle.
  • Ich lasse die negativen Gedanken über meinen Körper los.
  • Mich mit anderen vergleichen und meinen Wert im Außen messen.

Die Intention, die ihr beim Schreiben habt, hat quasi einen „energetischen Abdruck“. Es ist egal, was du draufschreibst und wie du es formulierst. Mach dich nicht verrückt – ich hab das ganz gern mal gemacht und dachte ich mache etwas falsch. Wir erinnern uns, es gibt kein Falsch.

Der Vollmond beendet für mich problematische Themen, die ich nicht länger in meinem Leben haben möchte. Mit den drei Zetteln pilgere ich nach draußen in den Garten, lege die Zettel in eine feuerfeste Schale und verbrenne das Papier darin. Hin und wieder richte ich mich mit meinen Gedanken konkret an den Erzengel Chamuel. Das Lichtwesen hebt unsere Schwingung und hilft beim Loszulassen. Normalerweise bin ich nicht so der Engel-Mensch, aber seitdem ich das einmal gemacht habe, mich an ihn gewand habe während meines Vollmond-Rituals, war ich zwei Tage später extrem verblüfft, als alle drei Dinge auf den Zetteln in meinem Gedanken so gut wie keine Rolle mehr gespielt haben. Also shout out an dich, Erzengel Chamuel! ✌️ Danke für deine Unterstützung.

Probier es aus, für mich war das echt magisch, weil es auch Dinge waren, die mich sehr lange belastet hatten. Achso, die Asche deiner Zettel kannst du vergaben, mit Wasser wegspülen oder vom Wind verwehen lassen. Stell dir gerne so gut wie möglich vor, dass der Wind, das Wasser, der Mond oder was auch immer, deine Sorgen mitnimmt und frische, neue Energie zurückbleibt. Sag danke und vertraue, dass du all diese Dinge loslässt, die du auf die Zettel geschrieben hast.

Danach wasche ich meine Edelsteine unter lauwarmen Wasser, stelle mir vor, wie all die Fremdenergie vom Wasser weggespült wird und lege sie ins Mondlicht, damit sie sich schön vollsaugen können mit der heilenden Energie des Vollmondes.

Reinigung auf allen Ebenen

Wieder in meinem Zimmer angekommen, räuchere ich bewusst alle negativen Energien mit einem Räucherstäbchen oder Palo Santo weg. Manchmal laut, manchmal in Gedanken, sage ich, dass nun alle negativen Energien ins Licht geschickt werden und nur positive Energie zurückbleibt. Ich reinige meinen Körper von fremden Seelenfragmenten, negativen Gedanken und Energien und schicke auch diese ins Licht. Mit dem Räucherwerk gehe ich über meinen ganzen Körper und stelle mir vor, wie alles entferne, was nicht zu mir gehört. Besonders mag ich es Kreise oder liegende Achten (∞) mit dem Räucherstäbchen über meinen Kopf zu ziehen. Oft höre ich eine heilende Frequenz dazu, zum Beispiel 432Hz oder 963Hz. Im Internet findest du schnell den passenden Track für dich, um dich von negativen Energien zu reinigen.

So, wenn du jetzt denkst „das dauert doch Stunden“, weit gefehlt. Es kann Stunden dauern, wenn du das möchtest und daran ist auch überhaupt nichts falsch dran. Ich versuche mir eine Stunde Zeit zu nehmen, oft sind es eher 30 bis 45 Minuten. Am wichtigsten ist mir die Dankbarkeitsübung in meinem Büchlein, entspannen bei ruhiger Musik, ein Räucherstäbchen anzünden – das gibt mir instant ein gutes Gefühl –, eine Minimeditation, drei Zettelchen verbrennen, die Edelsteine aufladen und zum Abschluss das Zimmer und mich selbst von negativen Energien reinigen. That’s it. Ich mach es nicht zu jedem Vollmond, aber dann, wenn ich Bock habe, oder ich etwas Akutes loslassen möchte. Ich weiß hier einfach aus Erfahrung, dass es mir dann leichter fällt Dinge aus meinem Leben gehen zu lassen, wenn ich ein Mond-Ritual dazu mache. So mal es mit der Hilfe von Erzengel Chamuel – oder wem auch immer – sehr unterstützend für mich wirkt.

Jetzt würde ich gerne von dir wissen, hast du schon mal ein Mond-Ritual gemacht? Für welches Anliegen nutzt du sie und wie sehen sie aus?

Love&Light

Annmarie🖤

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