Vipassana-Playlist

Vipassana-Playlist

2019 hat anders angefangen als die letzten Jahre. Naja, eigentlich fängt jedes Jahr unterschiedlich an. Jeder Tag fängt mehr oder weniger unterschiedlich an. Und trotzdem, dieser Jahreswechsel war etwas besonderes für mich. Ich habe Weihnachten und Silvester in einem buddhistischem Tempel irgendwo in Indonesien verbracht. Ich hatte mich um 21 Uhr ins Bett gelegt, um am ersten Tag des Jahres um 4 Uhr morgens ein paar Becher kaltes Wasser aus einer Tonne über mich zu gießen und mich verschlafen in die Meditationshalle zu schleifen.

✨✨✨

Kaum vorstellbar, aber ich habe mir damit einen großen Traum erfüllt und kann schon direkt am Anfang von diesem sicherlich großartigem Jahr einen riesigen Punkt von meiner Bucket-List streichen: Vipassana. 10 Tage meditieren und schweigen. Für die einen bedeutet es Erleuchtung, für die anderen Schmerzen, und sicherlich findest du in dieser intensiven Zeit zu beidem.

Ich hatte sehr viel Respekt vor diesem Schritt. Vielleicht hatte ich sogar ein bisschen Angst. Angst vor Rückenschmerzen, Angst nicht gut vorbereitet zu sein, Angst vor meinem Unterbewusstsein, das mir die verrücktesten und brutalsten Gedanken und Erlebnisse vor mein Bewusstsein klatscht und sagt: „Bitte schön. Und jetzt mal richtig reinfühlen und transformieren.“


Puu, will ich wirklich wissen, was da alles ans Tageslicht möchte? Ganz nach dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“ wollte ich 2018 mit Vipassana abschließen. Ich hatte mich von einer 5-jährigen toxischen Beziehung getrennt, meine Wohnung gekündigt, Projekte beendet und bin mit einem One-Way-Ticket nach Bali geflogen. Irgendwie hatte ich nicht erwartet, dass direkt so viel Shit hochkommt. In der ersten Woche habe ich mich für Vipassana angemeldet. Augen zu und durch.

Meine Erfahrungen habe ich in einer drei-teiligen Serie auf meinem Podcast festgehalten. Wenn euch die Themen Meditation, Selbsterkenntnis und Transzendenz interessieren, oder ihr auch mal Vipassana machen wollt, hört gerne mal in meine Playlist rein. Ich bin mega stolz auf mich selbst und plane schon mein zweites Vipassana-Retreat, voller Spannung, was mich erwarten wird. Schließlich ist die Reise in uns selbst unendlich.

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