Über Kreativität und die Sucht, aufs Handy zu schauen + 3 Wallpaper

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Dieses Jahr und nächstes Jahr und für immer, will ich kreativer sein. Vor nicht allzu länger Zeit habe ich mir gesagt, ich hätte für Kreativität keine Zeit oder es sei nicht wichtig oder ich bin einfach kein kreativer Mensch und werde es auch nie sein. Heute weiß ich, dass das natürlich totaler Bullshit ist. Nicht nur, dass wir unsere Kreativität verbessern können, indem wir kreativ sind, ich halte es auch für durchaus sinnvoll im Alltag bewusst Raum und Zeit für Kreativität freizuschaufeln. Es ist alles immer eine Frage der Priorität und ich habe festgestellt, dass mir kreatives Arbeiten mega gut tut. Es macht super viel Spaß und man entwickelt sich ständig weiter. Kreativität ist so vielseitig. Kreativ sein steckt in unserer Natur und das werde ich wieder mehr leben – dieses Jahr und nächstes Jahr und für immer. Außer wenn ich einen Depri-Tag habe, oder zwei, dann ist eh alles scheiße, da kann man manchmal einfach nichts machen. Aber manchmal hilft es auch kreativ zu sein.😌

Seit ich mich entschieden habe ein paar Monate alleine auf Bali zu verbringen, um meine Gedanken aufzuräumen, kommt vor allem jetzt nach einem Monat unglaublich viel hoch. Ich weiß noch nicht, wie ich das finden soll. Erstmal scheiße, würde ich sagen. Auf einmal entwickeln sich neue Gewohnheiten, die ich so gar nicht geil finde. Zum Beispiel verschwende ich Unmengen an Zeit auf Youtube und am Handy. Es ist so, als würde ich ganz dringend am Leben anderer teilhaben wollen, was aber bei den Informationen, die ich mir reinziehe, mich so gar nicht weiterbringt und es nur weitere Reize sind, die mich überfordern. Es ist schon fast wie eine Sucht geworden. Manchmal frage ich mich, ob es eine Ersatzbefriedigung zum Rauchen geworden ist. Anstatt eine zu rauchen, greife ich immer wieder nach meinem Smartphone und scrolle durch Facebook und Instagram. Zum Glück gehört zu Vipassana, was ich über Weihnachten und Silvester mache, auch Digital Detox. Gezwungener Maßen. Und ich glaube, darauf freue ich mich tatsächlich und denke, dass es danach wieder besser wird. Manchmal verstecke ich mein Handy auch, aber dumm nur, wenn man es selbst immer wieder findet. 😂

Deswegen dachte ich mir, ich mach mir einfach einen hübschen Hintergrund, der mich dran erinnert, warum ich eigentlich hier bin. Nicht, um unnötige Informationen auf Facebook zu erfahren und Menschen auf Instagram zu stalken, sondern um mehr im Jetzt zu sein, jede Erfahrung zu genießen, auch wenn ich mich gerade schlecht fühle und vor allem, dass ich genau das immer wollte, was ich jetzt gerade habe. Danke Universum für dieses Leben, ich muss mich ab und zu einfach nur dran erinnern.

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