Meine 10+1 liebsten Lebensmittel, wenn ich alles neu kaufen müsste

Meine 10+1 liebsten Lebensmittel, wenn ich alles neu kaufen müsste

Es gibt hin und wieder noch das Vorurteil, dass vegane Ernährung viel Zeit in Anspruch nehme, teuer sei oder man so viele Produkte brauchen würde. Ich zu meinem Teil kann behaupten, dass ich noch nie so vielfältig und lecker gegessen habe. Ich bin viel kreativer geworden, gesünder, fitter und nebenbei braucht man wirklich nicht viele Lebensmittel, Geld oder Zeit. Wenn ich einkaufen gehe, dann husche ich schnell durch die Obst und Gemüse-Abteilung, hin und wieder gehe ich noch zum Gefrier oder zu den Nüssen. Ja, natürlich auch manchmal zu den Süßigkeiten und Tee nehme ich auch immer mit, obwohl ich davon immer eine große Kollektion Zuhause habe.

Um es Einsteigern zu erleichtern, dachte ich, ich schreibe euch meine 10+1 liebsten Lebensmittel auf, die ich kaufen würde, wenn ich absolut gar nicht mehr hätte. So könnt ihr mich und meine Ernährung auch ein bisschen besser kennenlernen. Besonders begeistert bin ich darüber, dass man aus diesen Lebensmittel eine Vielzahl an Gerichten zaubern kann. Ich würde sogar behaupten, dass ich über einen längeren Zeitraum sehr gut mit diesen Lebensmitteln auskommen würde. Zum Glück muss ich das aber nicht, denn es gibt ja noch so viele andere leckere Lebensmittel aus der Pflanzenwelt.

Himalayasalz

Ehrlich gesagt, ich gehöre nicht zu den Menschen, die Salz verteufeln – zumindest, wenn es um Himalayasalz geht, alle anderen Sorten schon. 😀 Es gilt als das reinste Salz und ich mag die rosa Farbe. Ich verwende das Salz nicht nur zum Kochen für Gemüsepfanne und Co., sondern auch als Mundspülung. Dafür vermische ich 1TL Himalayasalz mit etwa 100ml Wasser. Es gibt so unglaublich viele Vorteile, den Mund hin und wieder mit Salzwasser auszuspülen. Es kann zum Beispiel gegen Bakterien und Pilze angewendet werden, neutralisiert den pH-Wert im Mund, heilt Wunden und schützt den Zahnschmelz. By the way, Salz nutze ich tatsächlich hin und wieder auch zum Süßen. Angenommen man würde Toast, Erdnussbutter und Bananen noch auf diese Liste schreiben, wäre eine Prise Himalayasalz perfekt um ein bisschen Süße herauszukitzeln. Natürlich auch bei Overnight-Oats/Buchweizen und Porridge.

Ahornsirup

Salz und Zucker sind neben den „richtigen“ Lebensmitteln die absoluten Basics in der Küche. Deswegen entscheide ich mich hier für meinen liebsten Zuckerersatz neben Xylit, den Ahornsirup. Er lässt sich vielseitig einsetzen: Als Topping auf Pancakes, im Chiapudding, süßt meine Pflanzenmilch und er schmeckt auch richtig toll im Tee mit Zitrone. Am besten ist hier jedoch zu sagen, dass man so gut wie es geht Süßungsmittel reduzieren sollte. Euer Insulinspiegel dankt es euch, sonst kann schnell eine Fressorgie entstehen und der Heißhunger hört nicht mehr auf. Ich kann ein Lied davon singen.

Hanfsamen

Eine Sache, die ich auf Bali sehr vermisse sind geschälte Hanfsamen (und meine Freunde, meine Familie, die Möglichkeit zu kochen, meinen Vitamix und und und 😀 ). Ich mache sogar meine Pflanzenmilch aus Hanfsamen (500ml Wasser mit 4-5 EL Hanfsamen mixen), die ich wiederum für Pancake-Teig, Chiapudding, Tee, Kaffee, Müsli, Granola, Smoothie-Bowls und Overnight-Oats bzw. Buchweizen brauche. Hin und wieder natürlich auch mal für Dressings und Soßen. Wow, das nenne ich mal vielseitiger Einsatz. Und ich liebe Hanfsamen als Topping auf meinen Pancakes, in Kuchen, in Granola, auf meinem Chiapudding, Eis, Smoothie-Bowls und ja, irgendwie schmecken sie als Topping für mich mittlerweile wie die weiße Schokolade, die immer auf Spaghetti-Eis drauf ist. Ach so, „Nussmus“ kann man natürlich auch aus Hanfsamen machen und als dieses als Topping verwenden. Ich würde es allerdings noch mit Ahornsirup süßen und „flüssiger“ machen.

Zitronen

Ich liebe Zitronen. Ich wurde sogar mal im beim Frühstück im Hotel angesprochen, was es mit meinen ganzen Zitronen auf sich hat. Morgens trinke ich meistens lauwarmes Zitronenwasser und pimpe meinen Tee sowie Smoothies damit auf. Zitronensaft gehört für mich auch in jede Gemüsepfanne, in Soßen und Dressings sowieso. Zitronensaft macht einfach alles noch leckerer.

Zucchini

Wer mich kennt weiß, ich bin quasi süchtig nach Zucchini – auch Sommerkürbis genannt (wie süß). Ich esse fast jeden Tag Zucchini und sie haben immer einen Platz in meiner Gemüsepfanne. Kreativ wird es mit Zucchininudeln oder Lasagne aus – dreimal dürft ihr raten: Zucchini. Außerdem kommt der Sommerkürbis auch richtig gut in Soßen, Dressings, Aufstrichen, Suppen, Gemüsepuffer und nehme zum Grillen auch immer zwei Zucchini mit. Und dabei hilft das Gemüse noch beim Abnehmen und versorgt uns mit großartigen Nährstoffen wie Kalzium, Magnesium, Eisen, B-Vitaminen, Vitamin A, C und E. Es lohnt sich also, wenn ihr euch mit der Zucchini anfreundet. 😉

Brokkoli

Neben Zucchini meine andere große Liebe. Ich liebe den Geschmack und glücklicherweise ist der Brokkoli besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium und Vitaminen wie B1, B2, B6, C, E und Carotin. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide oder Glucosinolate haben außerdem einen Anti-Aging-Effekt und verjüngen tatsächlich unsere Zellen. Den Strunk nehme ich immer für meine Smoothies oder für eine Art Pesto aus Nüssen, Knoblauch, Avocado und Zitrone, was alles miteinander gemixt wird. Die feinen Röschen kann man auch roh essen und sind richtig lecker und knackig im Salat.

Beeren

Ja, ich cheate hiermit. 😀 Heidelbeeren und Erdbeeren esse ich am liebsten, und Brombeeren. Eigentlich könnte ich mich den ganzen Tag davon ernähren und ich bin so unglaublich dankbar, dass meine liebsten Lebensmittel auch noch so gesund sind. Aus (tiefgefrorenen) Beeren mache ich mein Eis (mit Ahornsirup süßen), Marmelade mit Chiasamen, Smoothies (mit oder ohne Hanfmilch), als Topping zu Pancakes und Chiapuddung oder in meinen Overnights-Oats/Buchweizen, Saft geht natürlich auch. Wie ihr seht, auch mit wenigen Lebensmitteln wie hier in diesem Artikel, kann man so viele leckere Gerichte zaubern.

Tempeh

Wenn ich ein Lebensmittel für 2018 küren müsste, es wäre Tempeh. Ich weiß noch, als ich Anfang 2017 in Thailand das erste Mal Tempeh probiert habe und es so gar nicht geil fand. Ende 2017 in Bali sind wir uns dann langsam näher gekommen und waren 2018 unzertrennlich. Auch dieses Jahr wird Tempeh oft den Weg in meine Gemüsepfanne finden. Ich schneide ihn meistens in Würfel und gebe ihn in meine Gemüsepfanne. Manchmal brate ich ihn als Scheiben an oder gebe ihn als Streifen in Wraps oder Tacos – omg, so geil. Tempeh besteht aus fermentierten Sojabohnen und ist sehr bekömmlich, sehr proteinreich, sehr lecker. Eigentlich könnten in dieser Liste auch Sojabohnen stehen, denn man kann aus ihnen sehr leicht Sojamilch, Sojajoghurt, Tofu, Quark, Okara (super für Bratlinge) und eben Tempeh herstellen. Da man für diesen jedoch noch Pilz-Kulturen braucht, entscheide ich mich einfach für das fertige Ding.

Buchweizen

Obwohl ich Brot liebe, versuche ich weitestgehend glutenfrei zu leben und nehme deswegen eigentlich für alles Buchweizenmehl. Damit gelingen mir auch sehr leckere Pancakes. Außerdem stecken in dem Pseudogetreide viele Nährstoffe und eine Menge Protein. So viel immer zu dem Proteinmangel von Veganern. 😀 Kinder, lasst euch da nicht verarschen. Die stärksten Tiere sind Pflanzenfresser und beziehen ihr Eiweiß auch aus – Überraschung: Pflanzen! Buchweizen kann man kochen und zu Gemüse essen, klein mixen und mit Pflanzenmilch oder Wasser zu Porridge verarbeiten oder als Overnight-“Oats“ zum Frühstück essen mit leckeren Beeren und anderen Toppings. Dazu einfach Buchweizen mit Pflanzenmilch und/oder Wasser in ein Glas geben, verrühren und ab damit in den Kühlschrank. Schmeckt mega gut, lässt sich leicht mitnehmen und ihr habt morgens länger Zeit für eure Morgenroutine, wenn euer Frühstück so schnell gemacht ist. 😉 Außerdem könnt ihr euch auch im Keimen probieren, um noch mehr Nährstoffe abzugreifen. Funfact: Buchweizen gehört zu den Knöterichgewächsen und ich liebe dieses Wort.

Chiasamen oder Quinoa

Puuu, zum Glück muss ich mich nicht festlegen. 😉 Nachdem ich mich für 9 Lebensmittel entschieden hatte, war es schwierig als es um Chiasamen oder Quinoa ging. Also habe ich einfach 10+1 Lebensmittel draus gemacht.

Ihr habt nun sicherlich eine Ahnung, für was ich Chiasamen benutze: Als Topping, Chiapudding, Chia-Milch und Marmelade. Auch hier freuen wir uns wieder über tolle Nährstoffe und die kleinen Samen sollen eine hormonregulierende und Muskel heilende Wirkung haben. Perfekt für Pumper.

Genauso wie Quinoa, denn auch in diesem Pseudogetreide aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (haha!) stecken eine Menge Eiweiß und Nährstoffe. Ich esse ihn gerne zu meiner Gemüsepfanne oder gebe ihn in eine Buddha-Bowl. Ihr könnt ihn aber auch süß zubereitet mit Pflanzenmilch, Obst und leckeren Toppings zum Frühstück essen.

Wow, so tolle Lebensmittel. Ich bin so dankbar, was uns Mutter Natur zur Verfügung stellt und ich hoffe, ich konnte euch inspirieren mit meinen Lieblingslebensmitteln ein bisschen zu experimentieren.

Was sind eure Lieblinge, die in der Küche nicht fehlen dürfen?

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